Foto: Wolfgang Herrenkind
In Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit - mit den drei Losungsworten des Handwerks hat der Obermeister der Innung des Baugewerbes Flensburg Stadt und Land, Hans-Henning Hansen durch die Freisprechungsfeier der Junggesellen des Baugewerbes geführt. 32 Zimmerergesellen, 10 Maurergesellen und ein Hochbaufacharbeiter - darunter eine Zimmerergesellin und zum ersten Mal auch eine Maurergesellin - sind nun am Ende ihrer Ausbildungszeit aus der Obhut der Innung entlassen und von den Pflichten aus dem Lehrvertrag freigesprochen worden. In meiner Gastrede konnte ich zu ganz tollen Prüfungsergebnissen gratulieren und den Junggesellen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschen. Sie haben ihr Fachwissen und Können bewiesen und ihnen gehört die Zukunft. In einem kurzen politischen Statement, zu dem ich ermutigt wurde, habe ich mehr Mut bei der Reduzierung von Berichtswesen und Nachweispflichten gefordert sowie auf einige Verbesserungen zugunsten der Baubranche hingewiesen wie z.B. den Regelstandard Erleichtertes Bauen für die soziale Wohnraumförderung, Erleichterungen im Vergaberecht und eine Aktualisierung der Landesbauordnung für schnellere und kostengünstigere Umbauten oder Aufstockungen von Bestandsgebäuden. Mein Dank gilt den Ausbildern, Meistern, Lehrern und allen Angehörigen, die die Junggesellen während ihrer Ausbildungszeit unterstützt haben und insbesondere den Ausbildungsbetrieben, die sich mit großem Engagement um den Nachwuchs für das Handwerk zu kümmern. Oft werden über die fachliche Wissensvermittlung hinaus auch Werte vermittelt und auch gelegentlich im privaten Umfeld beiseite gestanden. Das ist nicht nur ein Verdienst für das Handwerk, sondern auch ein Verdienst für unsere Gesellschaft.

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