mit MdL Michel Deckmann, MdL Tobias Koch, MdB Leif Bodin, MdL Uta Wentzel und Landrat Dr. Wolfgang Buschmann beim Spatenstich der FFG-Geschäftsführung Norbert Erichsen, Jörg Kamper, Max Heimann mit Bürgermeister Thomas Rasmussen, Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer, Ministerpräsident Daniel Günther und Generalkonsulin Anette Lind
In direkter Nähe zur A7, an der B199, direkt gegenüber dem Scandinavian Park, wird in Handewitt in den kommenden Monaten eine neue Niederlassung der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft entstehen. Während in Flensburg der Fokus künftig auf Instandsetzungen liegen soll, soll der Schwerpunkt in Handewitt im neuen „Werk 3“ des Flensburger Panzerbauers vorrangig auf Neufertigungen liegen. Hier sollen künftig unter anderem die neuen Fahrzeugsysteme ACSV und WiSENT 2 gefertigt werden, perspektivisch auch CAVS.
Auf 140.000 Quadratmetern sollen für das neue „Werk 3“ zunächst ein fünfgeschossiges Verwaltungsgebäude, zwei Fertigungshallen sowie eine Logistikhalle mit automatisiertem Hochregallager gebaut werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll später unter anderem eine werkeigene Teststrecke hinzukommen. Die Investitionssumme wird 75 Mio. € übertreffen und die nun entstehenden Neubauten sollen Platz für 400 Mitarbeiter bieten. Der Neubau ist damit ein wichtiges Signal für den Industriestandort Schleswig-Holstein und das Bauvorhaben ist für Handewitt und unsere Region von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze sind Zukunftssicherung vor Ort.
Erst im März 2025 wurde das Bauleitverfahren eingeleitet und in großem Tempo wurde der Weg zum neuen Werk geebnet. Kein Jahr später sind nun zahlreiche Gäste zum feierlichen Spatenstich gekommen und in einem weiteren guten Jahr soll im Frühjahr 2027 die Produktion im Handewitter Werk beginnen. Das Vorhaben wird konsequent und sehr schnell vorangetrieben. Angesichts der aktuellen Bedrohungslage ist Zeit der entscheidende Faktor, denn Russland könnte bereits 2029 in der Lage sein, Nato-Territorium anzugreifen. Das ist ein starkes Zeichen für den Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeit. Die Erweiterung des Unternehmens zeigt, dass wir unsere Sicherheit und Verteidigung in die eigene Hand nehmen.

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